Welche Fördermöglichkeiten sind realistisch umsetzbar?:Umgang mit sprachauffälligen Kindern
Nur als Präsenz-Seminar buchbar
Gerade in Zeiten von Inklusion werden pädagogische Fachkräfte in Kitas zunehmend mehr mit sprachauffälligen Kindern konfrontiert. Nicht jede Kita ist in Kooperation mit einer Logopädin/einem Logopäden und hat diese/n als Ansprechpartner_in.
Von daher bleibt man im Team erst mal alleine mit den Fragen und Gedanken „Ist die Sprachauffälligkeit des Kindes noch altersgemäß oder braucht es (schon) Therapie?“, „Wie könnten wir dieses Kind, sprachlich gezielter unterstützen? Machen wir überhaupt genug?“, „Eigentlich müssten wir dieses Kind noch gezielter fördern, aber uns fehlt die Zeit und das Personal!“, „Wie können wir mit den Eltern darüber konstruktiv ins Gespräch kommen, wo wir doch selbst noch Unsicherheiten haben?“
Ganz im Sinne von „Logopädin meets pädagogische Fachkraft“ geht es darum, ein ausgewähltes logopädisches Fachwissen nützlich zu machen, damit der pädagogischen Fachkraft der Umgang mit sprachauffälligen Kindern und deren Eltern erleichtert wird und er/sie noch mehr Sicherheit erlangt.
Wir werden uns im Seminar mit folgenden Themen beschäftigen:
- Zusammenhang von der Art wie Kinder Sprache erwerben zu den wichtigsten alltagsintegrierten sprachförderlichen Strategien;
- Was erleichtert Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen den Zugang, sich Sprache anzueignen und kann in der Kita umgesetzt
werden? - Was hat Sprachförderung mit Bindung zu tun?
- Behandlungsbedürftigkeit bei Sprachauffälligkeiten; Grenze von Sprachförderung zu Sprachtherapie?
- Was ist hilfreich, um mit Eltern im Hinblick auf Sprachauffälligkeiten und deren eventueller Behandlungsbedürftigkeit konstruktiv ins
Gespräch zu kommen?
Elisabeth Heimes
Logopädin, Systemische Beraterin, Fachberatung Sprach-Kitas