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Herausforderung für die Trennungs- und Scheidungsprofessionen:Die Arbeit mit hochstrittigen Eltern – Verstehen und Handeln in Kooperation

Art bzw. Nummer:
21827-010

Nur als Präsenz-Seminar buchbar

Die Arbeit mit sogenannten hochstrittigen Eltern ist seit geraumer Zeit ein großes Thema in der Beratung. Chronisch hochstrittige Elternkonflikte – häufig im Kontext eines gerichtlichen Verfahrens – stellen die befassten Professionen (Familiengericht, Jugendamt, Beratungsstelle et cetera) vor eine ganze Reihe herausfordernder Fragen, die am tradierten Selbstverständnis rütteln. Der hochstrittige Elternkonflikt wird so gesehen auch zum Identitätskonflikt für die Professionen.
Rosenkriege führen den zivilisatorischen Dammbruch im Kleinen vor Augen. Auf einer fortgeschrittenen Eskalationsstufe übernehmen mächtige Gefühle wie Wut, Hass, Rache die Regie und machen im schlimmsten Fall jedes Mittel recht im Kampf um Kind und Geld.
Das Lesen der Dynamik und zentraler Schlüsselmerkmale, die den sogenannten hochstrittigen Trennungskonflikt ausmachen, ist der zentrale Fokus der Fortbildung. Ein besseres Konfliktverständnis schafft die Grundlage für unsere Suche nach (hoffentlich) besser passenden professionellen Haltungen und Handwerkszeugen gemäß dem Motto: „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall.“ (Ilja Trojanov)      


Schwerpunkte:
·Die Dynamik hochstrittiger Systeme. Das Denken in Konfliktstufen als Werkzeug für eine realistische Einschätzung des (hochstrittigen) Eltern-Konflikts.
·Schlüssel-Phänomene chronisch hoch-eskalierter Konflikte – das Lesen von hochstrittigen Konflikten als Ausgangspunkt für die Entwicklung von angemessenen Haltungen und methodischen Handwerkszeugen in der Beratung.
·Die Rolle des (professionellen) Dritten zwischen Empathie, Anerkennung und Konfrontation / Grenzsetzung - das Modell HALT.
·Die Situation der Kinder zwischen den Fronten: der Einbezug der Kinder in den Konflikt als Entwicklungsgefährdung.
·Eltern-Kind-Entfremdung und Kontaktprobleme des Kindes – die „Amputation“ des getrennt lebenden Elternteils als worst-case-Szenario.
·Die Kooperation der Akteure aus den Trennungs- und Scheidungsprofessionen als Haltung und Strategie in der Arbeit mit hochstrittigen Eltern.

Uli Alberstötter

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Anfrage Individualschulung für dieses Angebot
(Nur als Präsenz-Seminar buchbar)

Bitte beachten Sie, dass eine Planungszeit von etwa 4 bis 6 Wochen benötigt wird.

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