Bindung - Theorie und Praxis
Nur als Präsenz-Seminar buchbar
Die Bedeutung von Bindungen als besondere Form von Beziehungen wird in Psychologie, Pädagogik und Psychotherapie zunehmend erkannt. Seit 40 Jahren betonen Bindungsforscher die Bedeutung von Bindungen und Bindungsstörungen in Eltern-Kind-Beziehungen und zunehmend auch in pädagogischen Berufsfeldern.
Bindungen und Bindungsstile entstehen in der frühen Mutter-Kind-Beziehung und prägen sowohl die weitere kindliche Entwicklung, soziales Verhalten, Selbst- und Weltbild, als auch die Art und Weise als Erwachsene zu führen.
Bindungsstörungen haben weitreichende Konsequenzen für die Persönlichkeit, Gehirnentwicklung, Lernfähigkeit und das Sozialverhalten. Bindungstheorie wird in der pädagogischen Praxis angewendet und in Ausbildungen vermittelt. Aus Sicht der Bindungsforscher sollte Bindungswissen zum Allgemeinwissen aller pädagogisch Tätigen gehören.
An diesem Fortbildungstag verbinden wir Erkenntnisse der Bindungsforschung, Säuglingsforschung und Gehirnforschung.
Theorie:
- Begriff, Bedeutung und Entstehung von Bindungen
- Bindungsstile und kindliche Entwicklung (Selbstbild, Weltbild, Gehirnentwicklung)
- Kindliche Bindungskompetenzen und elterliche Feinfühligkeit
- Der „Circle of security“
- Bindungsstörungen
- Zusammenhänge kindliche Bindungsstörungen - psychische Störungen Erwachsener
Praxis:
- Bindung und pädagogische Praxis
- Konsequenzen
Jürgen Kendziora
Heilpraktiker für Psychotherapie
Gestalttherapeut